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Nach mehrmaligem Wechsel des Schloßherren, kam Landskron unter Kaiser Maximilian I in die Hände des St. Georgs-Ritterordens. Als Landskron 1542 niederbrannte, waren die Ordensritter außer Stande, es wieder aufzubauen.
So kam die Burg in schlechtem Zustand in den Besitz des damaligen Landeshauptmannes von Kärnten, Christoph Khevenhüller zu Eichelberg, der sie neu erbaute. So wurde Landskron zur Sommerresidenz der Familie Khevenhüller und Schritt für Schritt zu einem repräsentativen Schloß umgestaltet. Mitte des 16. Jhdts. wurde Landskron unter Bartholomäus Khevenhüller, einem weitgereisten und gebildeten Mann, zum Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens, sodaß jeder hohe Besuch, der durch Villach kam, auch auf Landskron einkehrte.
Auch der neuaufkommende evangelische Glaube fand dort Eingang und Bartholomäus Khevenhüller wurde zu einem der Führer des Protestantismus in Kärnten. Im Schloß wurde sogar eine Druckerei eingerichtet, in der fast 16.000 evangelische Bibeln gedruckt wurden.
Im Zuge der Maßnahmen der Gegenreformation waren jene evangelischen Adeligen, die nicht zur alten Religion zurückkehren wollten, gezwungen, ihre Güter zu verkaufen und auszuwandern.
Der Verkauf des Schlosses verzögerte sich aber durch rechtliche Schwierigkeiten. Als Hanns Khevenhüller 1631 in das Heer des Schwedenkönigs Gustav Adolf eintrat, um gegen die österreichische Armee zu kämpfen, wurde ein Hochverratsprozeß gegen ihn eingeleitet, der mit der Beschlagnahme aller Besitztümer und Güter endete. Hanns Khevenhüller starb aber bereits vor Prozeßende 1632.
Der neue Besitzer des Schlosses, Graf Siegmund Ludwig zu Dietrichstein, war aber Jahrzehnte hindurch mit Klagen und Prozessen, die die Familie Khevenhüller um den Besitz führte, belastet. Angesichts der unsicheren Besitzverhältnisse verfiel das Schloß zusehends. Es scheint um 1800 weitgehend als Steinbruch für Neubauten verwendet worden zu sein und wurde schließlich nach weiteren Zerstörungen durch Blitzschläge dem Verfall preisgegeben.
Erst 1952 startete ein neuer Schloßherr, Ökonomierat H. Maresch, die Revitalisierung und so wurde ein Teil der Burganlage in ein Restaurant umgewandelt. Die Burg Landskron mit ihrer wechselhaften Geschichte, in der schönsten Gegend Kärntens gelegen, bildet nun den Rahmen der Flugschau.
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